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Verspätete Produkte drücken Transmetas Einnahmen

13.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Chipdesigner Transmeta hat die dritte Warnung des laufenden Geschäftsjahres herausgegeben: Die Umsätze im vierten Quartal sollen gerade mal eine Million Dollar betragen. Auch wenn der Hersteller, unter anderem Brötchengeber von Linux-Vater Linus-Torvalds, bislang keine Prognose für den Dreimonatszeitraum abgegeben hatte, schickten die Anleger die Transmeta-Aktie anschließend um 24 Prozent in den Keller. Grund für geringen Einnahmen sind vor allem Produktions- und damit Lieferschwierigkeiten bei den neuen Chips "Crusoe TM5500" und "TM5800". Zwar sei der Ausstoß im November gestiegen, er liege aber noch weit unter den Erwartungen. Echte Stückzahlen werde man wohl erst im Februar kommenden Jahres abliefern können, so Transmeta. (tc)