Schlaue Logistik im Hamburger Hafen

Verkehrssteuerung in Echtzeit

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Beitrag in Zusammenarbeit mit SAP
27.03.2013 | von Andreas Schaffry  (Autor) 
Andreas Schaffry
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und seit 2006 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Der Hamburger Hafen will in Zukunft mit einer Cloud-basierten Logistikplattform und mobilen Apps Warenflüsse effizienter steuern und durch weniger Staus und Wartezeiten mehr Frachten umschlagen.

Der Hamburger Hafen ist Europas zweitgrößter Containerhafen. Doch die Verkehrswege sind begrenzt, sie können nur punktuell ausgebaut werden. Ziel ist ein noch effizienteres Verkehrs- und Logistikmanagement, um das angestrebte Wachstum zu bewältigen und im Hafengebiet künftig größere Gütermengen umgeschlagen zu können.

Dafür hat die für das Hafenmanagement zuständige Hamburg Port Authority (HPA) zusammen mit der SAP und der Deutschen Telekom in einem Pilotprojekt die IT-Logistikplattform „Smart Port Logistics“ aufgebaut. Die IT-Lösung soll die Unternehmen, Partner und Kunden des Hafens enger miteinander vernetzen.

Geringe Lkw-Wartezeiten, schneller Warenfluss

Durch ein IT-gestütztes Verkehrsmanagement will man Lkw-Fahrern Echtzeit-Informationen zu Frachtaufträgen und zur Verkehrslage bereitstellen. Dadurch sollen Staus im Hafen und auf den Zufahrtswegen sowie Wartezeiten minimiert und der Warenfluss optimiert werden. Die IT-Logistikplattform ist mit mobilen Applikationen ausgestattet, über die Lkw-Fahrer Verkehrsinformationen und Dienstleistungen rund um den Hafen mithilfe mobiler Endgeräte wie Tablet-PCs oder Smartphones abrufen können.