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Verizon setzt auf Energie aus Brennstoffzellen

22.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Carrier Verizon setzt bei der Stromversorgung seines Call-Routing-Centers auf alternative Energiekonzepte. Wie das Unternehmen mitteilte, liefern sieben Brennstoffzellen des Typs "PureCell 200" des Anbieters UTC Power die Energie für die Anlage. Dadurch werde man unabhängiger von der konventionellen Stromversorgung und könne seinen Kunden einen ausfallsichereren Service bieten, begründet der Telekommunikationsanbieter seine Entscheidung.

Brennstoffzellen erzeugen elektrischen Strom durch eine Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff. Dabei entstehen Wasser und Hitze als Abfallprodukte. Erprobt wurden Brennstoffzellen in der Raumfahrt. Jedes der von Verizon in Betrieb genommenen Module kann pro Stunde 200 Kilowatt Strom erzeugen. Diese Menge reicht aus, um 400 Einfamilienhaushalte oder 57 Häuser mit Energie zu versorgen.

Dadurch, dass Verizon die von den Brennstoffzellen erzeugte Elektrizität verwendet und gleichzeitig das Wasser und die Abwärme nutz, um das Gebäude zu heizen, hofft der Carrier, den Ausstoß von Schadstoffen wie Stickstoff zu reduzieren. Außerdem sollen die Brennstoffzellen jährliche Einsparungen in Höhe von 250.000 Dollar bringen. (ave)