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Verizon erfüllt pro-forma die Erwartungen

26.01.2006
Der US-Telekommunikationskonzern Verizon Communications hat mit seinem bereinigten Ergebnis im vierten Quartal die Markterwartungen erfüllt.

Der Gewinn je Aktie (EPS) vor Sonderposten habe mit 0,64 US-Dollar dieselbe Höhe wie vor einem Jahr erreicht, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Schätzungen der Experten hatten im Schnitt genau diesen Wert vorausgesagt. Der Überschuss je Aktie fiel dagegen von 1,08 auf 0,59 US-Dollar. Der Umsatz sei um 5,8 Prozent auf 19,33 Milliarden Dollar gestiegen, hieß es weiter. Die Marktprognose lag hier bei 19,16 Milliarden.

Den großen Unterschied beim Überschuss erklärte Verizon mit dem Hinweis, dass im Vorjahr durch den Verkauf von Vermögenswerten und Steuervorteilen Sondergewinne angefallen seien. Das Ergebnis im vierten Quartal 2005 sei auch durch die bereits angekündigten Rentenrückstellungen für Manager sowie durch Abfindungen und Umzugskosten belastet worden.

Die Gesamtzahl der Kundenanschlüsse sei bis Ende 2005 um 5,7 Prozent auf 105,3 Millionen gestiegen. Die Mobilfunk-Tochter Verizon Wireless habe hinsichtlich Wachstum und Profitabilität Rekorde verzeichnet. So sei die Kundenzahl im Gesamtjahr netto um 7,5 Millionen auf jetzt 51,3 Millionen weltweit gestiegen. Die operative Gewinnmarge habe sich von 22,8 auf 25,8 Prozent verbessert.

Für das Gesamtjahr 2005 meldete Verizon einen Überschuss von 7,4 Milliarden US-Dollar oder 2,65 Dollar je Aktie (Vorjahr: 2,79). Das EPS vor Sonderposten habe 2,56 US-Dollar erreicht (Vorjahr: 2,51). Die Experten hatten hier im Schnitt 2,55 US-Dollar erwartet.

Der Telekommunikationskonzern erwartet im laufenden Jahr aus der Betriebsrente Belastungen in Höhe von 0,34 bis 0,36 US-Dollar je Aktie. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert bei 0,30 US-Dollar. Einschließlich des gerade übernommenen Telefonanbieters MCI würden 17,0 bis 17,4 Milliarden Dollar investiert. Ohne MCI ergebe sich eine Spanne von 15,4 bis 15,7 Milliarden Dollar. (dpa/tc)