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Verity enttäuscht mit schwachen Zahlen

30.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Verity hat in seinem dritten Geschäftsquartal 2004/5 (Ende: 28 Februar) wegen der schwächeren Nachfrage und hohen Sonderkosten einen deutlichen Gewinneinbruch verbucht. Wie der auf Such- und Klassifizierungssoftware spezialisierte US-Anbieter bekannt gab, schrumpfte der Nettoprofit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 4,8 Millionen auf 555.000 Dollar oder einen Cent je Aktie. Rechnet man Sonderaufwendungen wie die Kosten für die inzwischen abgeschlossene Übernahme des BPM-Spezialisten Dralasoft (BPM = Business Process Management) heraus, wurde der (Pro-forma-)Profit im Jahresvergleich mit 2,3 Millionen Dollar beziehungsweise sechs Cent je Anteil mehr als halbiert.

Zwar legte Verity beim Umsatz mit 33,9 Millionen Dollar um elf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu; im vorangegangenen zweiten Fiskalquartal hatte die Company allerdings noch 37,6 Millionen Dollar eingenommen. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt ein Plus von fünf Cent je Aktie bei 34 Millionen Dollar Umsatz erwartet.

Verity-CEO Anthony Bettencourt äußerte sich über die Resultate im zurückliegenden dritten Quartal enttäuscht. Dem Unternehmen sei es wider Erwarten nicht gelungen, eine Reihe von Abschlüsse noch vor Quartalsende zu tätigen. (mb)