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Veritas macht mehr Umsatz und Verlust

17.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz eines größeren Verlusts konnte die US-Softwareschmiede Veritas ihren Umsatz im dritten Geschäftsquartal mit 340,2 Millionen Dollar um 7,3 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum steigern. Firmenchef Gary Bloom erklärte dazu, nach den Terroranschlägen im September seien einige Firmen mit ihren IT-Investitionen zwar vorsichtiger gewesen, dennoch habe man über 100 Kunden bei Computerproblemen geholfen. Zudem seien einige neue Anfragen zu Veritas‘ Daten-Recovery-Lösungen eingegangen.

Der Nettoverlust betrug im abgelaufenen Berichtszeitraum 162 Millionen Dollar oder 40 Cent je Aktie. Im vergleichbaren Vorjahresquartal hatte Veritas ein Defizit von 148,1 Millionen Dollar oder 37 Cent pro Anteilschein gemeldet. In beiden Quartalen wurden die Ergebnisse von hohen außergewöhnlichen Sondereffekten belastet. Das operative Ergebnis fiel im dritten Fiskalquartal 2001 mit zwölf Cent je Aktie positiv aus und lag um ein Cent über den Erwartungen der Analysten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 erwartet Veritas eine Umsatzsteigerung von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose bewegt sich im Rahmen der Analystenerwartungen.

Die Anleger reagierten erfreut auf die Nachrichten: Das Veritas-Papier stieg am gestrigen Dienstag um 5,4 Prozent und notierte zum Handelsschluss bei 29,43 Dollar. Nachbörslich legte die Aktie um 8,8 Prozent auf 32,02 Dollar zu.