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Veritas ist trotz guter Quartalszahlen vorsichtig

04.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Speicherexperte Veritas hat kurz vor Abschluss der Fusion mit Symantec gute Zahlen für das erste Quartal 2005 vorgelegt. Wie das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, bekannt gab, kletterte der Umsatz dank der starken Nachfrage in Europa und Asien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 559,3 Millionen Dollar. Der Nettogewinn stieg gleichzeitig von 100 Millionen auf 104,7 Millionen Dollar oder 22 Cent pro Aktie und lag damit ebenso wie die Einnahmen über den Erwartungen der Finanzwelt. Ende Januar hatte Veritas-CEO Gary Bloom für das abgelaufene Vierteljahr 525 bis 540 Millionen Dollar Umsatz sowie 18 bis 20 Cent pro Aktie Gewinn in Aussicht gestellt. Aufwendungen von 20 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Fusion waren in der Prognose bereits enthalten.

"Die Quartalsergebnisse demonstrieren die Stärke unseres Geschäfts und das Vertrauen der Kunden in unsere Strategie", erklärte Firmenchef Bloom in einer Stellungnahme. Er verwies dabei insbesondere auf den in Asien und Europa erzielten Umsatzsprung von 48 beziehungsweise 28 Prozent, sowie die um 29 Prozent gestiegenen Serviceeinnahmen.

In Anbetracht der starken Zahlen fiel der Ausblick für den laufenden Dreimonatszeitraum vergleichsweise mäßig aus. So rechnet Bloom wegen saisonaler Schwankungen und der im aktuellen Quartal anstehende Übernahme lediglich mit Einnahmen zwischen 500 Millionen und 540 Millionen Dollar. Den Gewinn schätzt er wegen weiterer rund 15 Millionen Dollar Integrationskosten auf 15 bis 20 Cent pro Aktie. Für das Gesamtjahr 2005 erwarte Veritas jedoch nach wie vor einen Umsatzanstieg um elf bis zwölf Prozent, fügte der Firmenchef hinzu. (mb)