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Verisign senkt Umsatz und Verlust

30.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Sicherheitsspezialist Verisign verbuchte im Schlussquartal 2003 erneut einen hohen Nettoverlust. Schuld waren hohe Goodwill-Abschreibungen und Restrukturierungskosten in Verbindung mit dem Verkauf des Registrar-Geschäfts von Network Solutions (Computerwoche.de berichtete). Da die Aufwendungen mit 68,9 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgingen, konnte das Unternehmen seinen Verlust von 39,4 Millionen auf 22 Millionen Dollar oder neun (17) Cent je Aktie senken. Ohne Sonderposten hätte Verisign einen Profit von 44 Millionen Dollar oder 18 Cent je Aktie erzielt; die Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Pro-forma-Plus von fünf Cent je Anteil gerechnet. Die Einnahmen fielen im Jahresvergleich von 275 Millionen auf 252 Millionen Dollar, lagen damit aber über

dem Analystenkonsens von 243,2 Millionen Dollar. (mb)