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USU-Openshop will 2003 schwarze Zahlen schreiben

05.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bruno Rücker, Vorstandsvorsitzender der USU-Openshop AG erklärte auf der Hauptversammlung des Unternehmens, die vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen begännen nachhaltig zu greifen, sodass in den kommenden Quartalen eine deutliche Kostenentlastung zu erwarten sei. Das aus der Fusion von USU und Openshop (Computerwoche online berichtete) entstandene Lösungs- und Produkthaus strebe im Geschäftsjahr 2003 ein positives Ergebnis an.

Finanzvorstand Bernhard Oberschmidet erwartet nach einem Jahresfehlbetrag von mehr als 26 Millionen Euro im Jahr 2001 für das laufende Geschäftsjahr einen EBITDA-Verlust (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) zwischen acht und zehn Millionen Euro. Bei normalem Geschäftsverlauf sei im vierten Quartal ein ausgeglichenes EBITDA möglich. COO (Chief Operating Officer) Harald Weimer ergänzte, das operative Geschäft sei derzeit durch allgemeine Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung geprägt. In den letzten Monaten habe man aber zumindest eine leichte Belebung der Nachfrage verzeichnet. (tc)