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Social Media in Unternehmen

User nicht als Umsatzbringer begreifen

07.07.2010
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Social Media ermöglicht Unternehmen eine deutliche Optimierung ihrer Markenkommunikation. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Umdenken in den Firmen.
Foto: Svilen Milev
Foto: Svilen Milev
Foto: Svilen Milevn/stcok.xchng

Die Kommunikation über Social Media ermöglicht Unternehmen, aktiv den Dialog mit ihren Konsumenten zu suchen. Die zunehmende Relevanz ergibt sich dabei zum einen aus der Vielzahl der geführten Gespräche, vor allem aber aus der Reichweite einzelner Beiträge und Diskussionen, die aus der Vernetzung der Mitglieder von Social Communities im Internet resultieren. Das ist das Ergebnis einer Feldstudie zum Thema "Marketing und Markenkommunikation im Social Media", die die Reinhold-Würth-Hochschule zusammen mit dem Beratungshaus VICO Research & Consulting durchgeführt hat. Nehmen die Unternehmen ihre Kunden im Social-Media-Umfeld ernst, kann danach ein fruchtbares Feld entstehen, das eine deutliche Optimierung der Markenführung und -kommunikation ermöglicht.

Vernetzung bringt Reichweite

Für die von VICO-Mitgründer Yasan Budak auf der Plattform des Web-Magazins t3n vorgestellte Studie wurde die Kommunikation zu den Getränkemarken Red Bull, Coca Cola und Pepsi untersucht. Sie lässt die Wirkungsweise von Social Media deutlich zu Tage treten: So ist für den Einfluss der Meinungen von Mitgliedern in Social Communities auf andere User weniger die Anzahl der publizierten Beiträge entscheidend. Vielmehr spielt die starke Vernetzung der Social-Media-Teilnehmer eine wichtige Rolle, über die sich einzelne Personen ein Millionenpublikum verschaffen können.

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