USB im Tower-Gehäuse

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Geräte mit USB-Schnittstelle sind beliebt und praktisch. Oft hat der PC-Anwender jedoch zu wenig Ports zur Verfügung. Helfen können hier USB-Hubs, die den Anschluss des Rechners vervielfältigen. Bei passiven Hubs müssen sich Geräte die Stromleistung einer Schnittstelle teilen - was nach angeschlossener Elektronik wieder nur begrenzt möglich ist.

Hubs mit eigener Spannungsversorgung gestatten es dem Anwender hingegen, von jedem Hub-Port die volle Leistung abzugreifen. Ein Vertreter dieser Gattung ist der "Tower 2.0" von Dicota. Er bietet sieben USB-Anschlüsse, von denen jeder 500 Milliampere Strom bei fünf Volt liefert. Bei hohen Stromschüben trennt ein Überspannungsschutz den betroffenen USB-Port vom Stromnetz.

Dicota verlangt für den Schnittstellenvervielfältiger knapp 38 Euro. Mit enthalten sind der Hub nebst Gehäusestandfuß, ein Netzteil, das Kabel für den Rechneranschluss und ein Handbuch. Der Hersteller gewährt zwei Jahre Garantie.

Der Tower ist abwärtskompatibel zum USB-Standard 1.1. Durch Verkettung mehrerer Dicota-Tower lassen sich bis zu 127 USB-Ports bereitstellen. Da zwei Ports auf der Geräterückseite angebracht sind, kommen sich größere Geräte wie USB-Sticks nicht so leicht ins Gehege.

Für das Plastikgehäuse gibt es einen Standfuß; Haltevorrichtungen erlauben es, das Gerät aufrecht zu stellen oder quer zu legen. Das Produkt ist nicht nur praktisch, sondern auch schön anzuschauen.

Ein Verbindungskabel koppelt den Tower an Rechner an, die unter Windows 98 oder höher und Mac OS X laufen. Ein kleines Handbuch erläutert die Konfiguration in den unterschiedlichen Windows-Derivaten. Windows ME erkennt zwar die Gerätemarke des USB-Hubs nicht. Laut Hersteller arbeitet das Produkt dennoch einwandfrei mit dem PC zusammen.

CW-Fazit

Der Tower 2.0 ist nicht nur praktisch und gut durchdacht, er gefällt auf dem Schreibtisch auch optisch.