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USA legen beim E-Commerce weiter zu

24.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – US-amerikanische Verbraucher haben im dritten Quartal 2003 rund 13,3 Milliarden Dollar in Online-Shops gelassen. Dies bedeute einen Anstieg von 6,6 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal, heißt es in einer Mitteilung des US-Handelsministerium. Dagegen hätte der gesamte Handel lediglich um 1,6 Prozent zulegen können. Im Jahresvergleich bedeuten die Zahlen einen Anstieg des E-Commerce-Volumens um 27 Prozent. Allerdings ist der Anteil der Online-Verkäufe mit 1,5 Prozent am gesamten Handelsvolumen nach wie vor gering. Ende 1999 betrug die Rate rund 0,7 Prozent.

Vor allem die Ticket-Verkäufe via Internet legten nach Einschätzung von Marktbeobachtern zu. So hätte der US-Anbieter Interactive Corp. rund 50 Prozent seines verkauften Volumens im dritten Quartal abgewickelt. Für das laufende vierte Quartal prognostizieren sie einen weiteren steilen Anstieg der Online-Verkäufe. So rechnen die Analysten von Jupiter Research mit einem Umsatz im Weihnachtsgeschäft von 17 Milliarden Dollar. Dies würde einen Ansteig von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten. 40 Prozent aller Internet-User würden planen, waren online zu erwerben. Die steigende Akzeptanz sei in erster Linie auf das wachsende Vertrauen der Nutzer zurückzuführen, ihre Kreditkarteninformationen dem World Wide Web anzuvertrauen. (ba)