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USA: IT-Manager verdienen weniger

15.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Durchschnittsgehälter von IT-Managern in den USA sind erstmals seit dem Jahr 1985 gesunken. Das ist das Ergebnis eines Studie des Beratungsunternehmens Janco Associates. Dem Bericht zufolge sind 2001 die Gehälter von Chief Information Officers (CIO) von großen Firmen durchschnittlich um 37 Prozent niedriger als im Vorjahr. Mittlere Unternehmen zahlten ihren CIOs im Schnitt etwa 31 Prozent weniger. Den Grund für diese Entwicklung sieht Victor Janulaitis, Chief Executive Officer (CEO) bei Janco, in den sinkenden Gewinnen der Betriebe, wodurch sich die ergebnisabhängigen Bonuszahlungen an die Manager verringern. "Die Saläre der Führungskräfte sind im Durchschnitt gefallen, weil diese sich sehr stark an dem Kurs der Unternehmensaktie und der Performance der Firma orientieren", so Janulaitis. Er geht zudem davon aus, dass die anhaltende Energiekrise im US-Bundesstatt Kalifornien eine negative Auswirkung auf die finanzielle Vergütung der Manager haben wird. Durch die steigenden Stromkosten seien die Unternehmen zu drastischen Sparmaßnahmen gezwungen, was sich wiederum in den Gehaltszahlungen niederschlägt.