"Guardian"

USA investierten Millionen in britischen Geheimdienst

02.08.2013
Die US-Regierung hat nach einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" in den vergangenen drei Jahren mindestens 100 Millionen Pfund (rund 115 Millionen Euro) in den britischen Geheimdienst GCHQ investiert.
GCHQ-Zentrale in Cheltenham
GCHQ-Zentrale in Cheltenham
Foto: UK Open Government License 1.0

Damit habe sich Washington Zugang zu und Einfluss auf britische Geheimdienstprogramme gesichert. Das Blatt bezog sich auf Dokumente aus den Beständen des US-Informanten Edward Snowden.

Die USA hätten im Zusammenhang mit den Zahlungen auch konkrete Forderungen an die Briten. In einem Schreiben von 2010 hieß es laut "Guardian" beispielsweise, die Leistung der Briten treffe noch nicht ganz die Erwartungen des US-Geheimdiensts. Die britische Regierung hatte bislang Vorwürfe zurückgewiesen, dass das GCHQ Handlangerdienste für den US-Geheimdienst NSA leiste. (dpa/tc)