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USA: "Buffalo-Spammer" muss hinter Gitter

15.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Howard Carmack, besser bekannt unter der Bezeichnung "Buffalo-Spammer", wurde verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, seit März vergangenen Jahres über 800 Millionen unerwünschte Werbe-E-Mails an illegal beschaffte Adressen versandt zu haben. Er soll dabei 343 verschiedene Namen genutzt haben. Der zuständige New Yorker Anwalt betonte, dass das Versenden von unerwünschte E-Mails nicht per se eine kriminelle Handlung sei. Im Fall von Cormack kämen die Erschleichung von Dienstleistungen sowie der Diebstahl von Daten dazu. Der 36-jährige war bereits in der vergangenen Woche zu einer Schadensersatzzahlung von 16,4 Millionen Dollar an den Provider Earthlink verurteilt worden. Er hatte nicht nur durch das Datenaufkommen finanziellen Schaden bei dem Online-Provider verursacht, sondern auch unter Angabe falscher Identitäten E-Mail-Konten eröffnet. (ho)