x86-Server an Lenovo

US-Wettbewerbshüter genehmigen Milliarden-Deal von IBM mit Chinesen

18.08.2014
Der US-Computerkonzern IBM und sein chinesischer Wettbewerber Lenovo haben freie Bahn für ihren milliardenschweren Server-Deal, der wegen Spionagebedenken der US-Behörden über Monate in der Schwebe hing.

Die Wettbewerbshüter hätten nun doch keine Sicherheitsvorbehalte gegen einen Verkauf an den chinesischen Konzern mehr, teilte IBM am späten Freitag (Ortszeit) am Sitz in Armonk im Bundesstaat New York mit. Anfangs hatten die Behörden noch befürchtet, die Übernahme könnte chinesischen Spionen die Tür öffnen.

IBM-Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York
IBM-Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York
Foto: IBM

Jetzt darf Lenovo für 2,3 Milliarden Dollar (umgerechnet 1,7 Milliarden Euro) die IBM-Sparte für Standard-Server kaufen, die mit der x86-Technik herkömmlicher PC-Prozessoren laufen. Das margenträchtigere Geschäft mit leistungsstärkeren RISC/Unix-Servern und Großrechnern ("Mainframes") will IBM einstweilen behalten. (dpa/tc)