Fehlender Phishing-Schutz

US-Verbrauchermagazin warnt vor Apple-Browser Safari

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Die renommierte US-Verbraucherzeitschrift "Consumer Reports" hat Mac-Nutzer vor der Benutzung des Apple-Browsers "Safari" gewarnt.

Stattdessen rät "Consumer Reports" dazu, auf Mac-Rechnern zu aktuellen Versionen von Mozilla Firefox oder Opera zu greifen. Der Grund: Safari bietet anders als die Konkurrenz keinen Warnmechanismus für Phishing-verdächtige Web-Seiten.

"Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen Mac- und Windows-Nutzern hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, persönliche Daten preiszugeben", sagte Jeff Fox, Technikredakteur der Zeitschrift, bei der Vorstellung einer jährlichen Umfrage zur Internet-Sicherheit.

Dies ist beileibe nicht das erste Mal, dass Safari wegen des fehlenden Phishing-Schutzes in die Kritik gerät. Im April hatte etwa die besonders häufig von Datenfischern strapazierte Bezahltochter von eBay, PayPal, angekündigt, Browser auszuschließen, die keine Anti-Phishing-Filter bieten. Nach Intervention aus Cupertino ruderte PayPal aber später zurück und gestattete den Zugriff auf seine Seiten mit der aktuellen Safari-Version 3.x.