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US-Studie beschreibt Chancen für Niedriglohnjobs in der IT

18.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einfache IT-Aufgaben müssen nicht zwangsläufig in Niedriglohnländer wie Indien oder China ausgelagert werden. Vielmehr ergäben sich auch Chancen für gering qualifizierte Jobsuchende in den Vereinigten Staaten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of California in Berkeley. Weil Computer in immer mehr Bereiche vordringen, entstehe ein wachsender Bedarf an Dienstleistungen wie IT-Support, argumentiert Professorin Karen Chapple. Solche "IT Maintainer Jobs" erforderten keinen akademischen Grad sondern ließen sich auch von weniger qualifizierten Arbeitskräften mit entsprechender Zusatzausbildung erledigen. Trotz des anhaltenden Trends zum Offshore-Outsourcing zögen es etliche US-Unternehmen vor, Supportaufgaben an Mitarbeiter im eigenen Haus zu vergeben. Die Studie basiert auf Interviews mit rund 200 US-Bürgern, darunter IT-Arbeitgeber, Arbeitssuchende und Trainingsanbieter. (wh)