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US-Startups bekommen wieder Wagniskapital

24.10.2006
Venture Capitalists in den USA haben im dritten Quartal 6,24 Milliarden Dollar in neu gegründete Firmen gesteckt.

Die Branche nimmt damit Kurs auf ihr geschäftigstes Jahr seit dem Platzen der so genannten Dotcom-Blase. Das Wagniskapital verteilte sich zwischen Juli und September auf insgesamt 797 Deals; die Summe der Investments liegt elf Prozent über den 5,63 Milliarden Dollar aus dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das geht aus Zahlen hervor, die PricewaterhouseCoopers, Thomson Financial und die National Venture Capital Association gemeinsam vorgelegt haben.

Demnach haben die Wagniskapitalgeber bereits im dritten Quartal in Folge über sechs Milliarden Dollar locker gemacht - 19,2 Milliarden Dollar waren es in den ersten neun Monaten des Jahres. 3,2 Milliarden Dollar davon flossen in Biotechnologie, der sich die Investoren nach dem Internet-Debakel verstärkt zugewandt hatten. Dank "Web 2.0" geht aber auch hier langsam wieder was - 1,07 Milliarden Dollar gingen an Startups, deren Geschäftstätigkeit sich auf das Netz gründet. (tc)