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US-Schüler muss wegen Wurm hinter Gitter

31.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein amerikanischer Schüler, der 2003 eine Variante des Computerwurms "Blaster" verbreitet hatte, muss nun 18 Monate lang ins Gefängnis. Wie die "Seattle Times" am Samstag berichtete, verhängte eine Bundesrichterin in Seattle (US-Staat Washington) die Mindeststrafe gegen den 19-jährigen Jeffrey Lee Parson. Der Schüler war im August 2003 in Minneapolis (US-Staat Minnesota) festgenommen worden. Ihm drohten bis zu zehn Jahre Haft.

Die Richterin begründete die milde Strafe mit mentalen Problemen des Jugendlichen zur Tatzeit und mit seiner Reumütigkeit vor Gericht. Als Urheber einer Variante des gefährlichen Blaster-Wurms hatte der Schüler laut Anklage 48.000 Rechner infiziert und Microsoft-Software lahm gelegt. (dpa/tc)