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US-Regierung verschiebt Krypto-Entscheidung

14.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz der Erteilung einer unbegrenzten Exportlizenz für die Kryptosoftware "Pretty Good Privacy" gibt sich die US-Regierung beim Thema Verschlüsselung weiterhin zugeknöpft. Eine Entscheidung über die seit langem von Seiten der Industrie eingeforderte Lockerung der restriktiven Ausfuhrbestimmungen für starke Kryptografie wurde zum wiederholten Male vertagt. "Wir wollen noch weitere Beratungen mit der betroffenen Industrie", erklärte ein Sprecher des US-Handelsministeriums. Als neuen Termin für die Entscheidung wurde der 14. Januar kommenden Jahres angekündigt.