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US-Regierung stockt IT-Budget für Heimatschutz auf

15.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das im November gegründete US-Superministerium für innere Sicherheit erweist sich als wahrer Segen für angeschlagene IT-Industrie in den USA: Während Privatleute und Unternehmen allerorts die Gürtel enger schnallen, will die US-Regierung im laufenden Jahr für die IT-Infrastruktur des Department of Homeland Security mindestens 1,7 Milliarden Dollar ausgeben. Die Gelder seien für Anschaffungen der verschiedenen Organisationen vorgesehen, die in das neue Department einziehen werden, erklärte das für die Staatsausgaben zuständige General Accounting Office (GAO) in seinem Bericht. Die Behörde geht allerdings von weiteren Umstrukturierungskosten aus, etwa für die Errichtung einer gemeinsamen IT-Infrastruktur. Weitere Mittel fallen für Projekte an, die der Heimatschutz gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium und der Federal Aviation Administration (FAA) betreibt. Im vergangenen Jahr hatten die IT-Ausgaben für das

Department of Homeland Security 1,2 Milliarden Dollar betragen.

Aber auch andere US-Behörden fördern die (heimische) IT-Branche. So plant das US-Verteidigungsministerium für das laufende Jahr Investitionen in Höhe von 26,3 Milliarden Dollar - das ist etwa die Hälfte des vorgeschlagenen staatlichen IT-Budgets (52,6 Milliarden Dollar). Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung insgesamt noch 48,6 Milliarden Dollar für Informationstechnologie ausgegeben. (mb)