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US-Patente: IBM bleibt an der Spitze

11.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zum neunten Mal in Folge führte IBM im vergangenen Jahr die Liste der Unternehmen an, die in den USA die meisten Patente anmeldeten. Nach einem vorläufigen Bericht des U.S. Trademark and Patent Office (USPTO) erhielt Big Blue insgesamt 3411 Patente und lag damit um 1458 über dem zweitplatzierten Unternehmen NEC. Nur zwei weitere US-Firmen schafften es 2001 in die Top-Ten: Canon landete auf Rang drei und Micron Technology auf Platz vier. Der US-Elektronikkonzern Motorola, der mindestens sieben Jahre lang unter den innovativsten Firmen zu finden war, und die bereits zwei Mal vertretenen Netzwerker von Lucent Technologies fielen 2001 aus der USPTO-Liste heraus. Viele Patente erhielten hingegen die japanischen Unternehmen.

Hier die Top-Ten-Liste für 2001:

IBM: 3411 Patente

NEC: 1953

Canon: 1877

Micron Technology: 1643

Samsung: 1450

Matsushita: 1440

Sony: 1363

Hitachi: 1271

Mitsubishi Electric: 1184

Fujitsu: 1166

Insgesamt konnte sich die USPTO nicht über einen Mangel an neuen Patenten oder einen Innovationsrückgang beklagen, den viele durch das Platzen der Dotcom-Blase befürchtet hatten. Das US-Patentamt erhielt im vergangenen Jahr über 325.000 Anmeldungen und damit elf Prozent mehr als im Jahr 2000. Für das laufende Jahr erwarten die Patentwächter eine ähnliche Wachstumsrate. (ka)