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US-Medienriesen investieren in Sling Media

31.01.2006
Die von dem US-Startup entwickelte Technik zur weltweiten Übertragung regionaler Fernsehprogramme weckt das Interesse von Liberty Media und Echostar.

Wie Firmenchef Blake Krikoriangegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte, beteiligen sich das Kabel-TV-Unternehmen Liberty Media und der Satellitenfernsehbetreiber Echostar an einer neuen, 46,6 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde bei Sling Media. Kernprodukt des 2004 gegründeten Startups aus San Mateo, Kalifornien, ist ein Gerät namens "Slingbox". Dieses überträgt Sendungen aus dem heimischen TV-Empfang - egal, ob sie über Kabel oder Satellit ankommen - via Internet auf den Computer des Besitzers. So kann man überall auf der Welt mit einem

Internet-Anschluss Sendungen seiner lokalen Sender sehen. Bald soll es den Dienst auch für Handy geben.

Vor allem amerikanische TV- und Medienkonzerne nutzen immer stärker die Möglichkeiten des Internet. So verkaufen Disney und NBC Universal Fernsehsendungen über den iTunes Music Store von Apple, CBS will über Google Serien und Videoaufzeichnungen von Basketballspielen der US-Profiliga NBA

anbieten und das Hollywoodstudio Warner Brothers startet im März in Deutschland einen Dienst zum Internet-Download seiner Filme. (dpa/mb)