US-Investoren an BenQ Mobile interessiert?

05.01.2007
Es nimmt kein Ende. Nachdem am 1. Januar 2007 das Insolvenzverfahren gegen BenQ Mobile eröffnet wurde, meldet sich nun ein Kaufinteressent, der sich vom Insolvenzverwalter übergangen fühlt. Angeblich habe die Investoren-Gruppe bereits ein konkretes Angebot vorgelegt, Streitigkeiten gäbe es jedoch beim Kaufpreis.

Die "Unendliche Geschichte" wird um ein Kapitel erweitert. Allerdings geht es hier nicht um die Rettung der "kindlichen Kaiserin", die Aufgabe ist wesentlich schwerer. Mit der am Neujahrstag eingeleiteten Insolvenz von BenQ Mobile - ehemals Siemens - schien der letzte deutsche Handybauer die Produktion einzustellen. Nachdem in den vergangenen Monaten noch vermehrt über eine Rettung durch diverse Investment-Gruppen spekuliert wurde und sogar Samsung als potenzieller Käufer ins Gespräch gebracht wurde - das Dementi der Koreaner kam natürlich postwendend - wurde die Luft für die knapp 3.000 Beschäftigten dünn. Auch diese haben mittlerweile das sinkende Schiff verlassen und werden von zwei Transfergesellschaften finanziell unterstützt - sponsored by Siemens.

Inhalt dieses Artikels