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US-Filmstudios basteln an Digital-Cinema-Standards

04.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die sieben führenden US-Filmstudios Walt Disney, 20th Century Fox, Metro-Goldwyn-Mayer, Paramount Pictures, Sony Pictures Entertainment , Universal Studios sowie Warner Brothers wollen sich gemeinsam an die Entwicklung von Technologiestandards für Digital Cinema machen. Ziel des frischgebackenen Gremiums ist es, die Qualität des digitalen Kinos zu verbessern. Dabei sollen künftig insbesondere offene Standards die Kompatibilität und Interoperabilität derzeit noch konkurrierender Digitalformate gewährleisten. Zudem hoffen die Filmstudios auf einen verstärkten Einsatz von Digitalprojektoren in Kinos. Anders als traditionelles Filmmaterial seien Digitalformate weitaus weniger verschleißanfällig, sodass sich derselbe Film über mehrere Monate hinweg ohne Bild- und Toneinbußen zeigen ließe, erläutert das Team. Darüber hinaus erleichterten Digitalformate aber auch die Filmdistribution - etwa über Glasfasernetze, Satellitenverbindungen oder DVD-ROM. "Das ist ein notwendiger Schritt in der Entwicklung des Filmemachens", erklärt Jarvis Mak, Senior-Analyst bei Nielsen/Netratings, den aktuellen Zusammenschluss. Die Kooperation der großen Studios komme der gesamten Industrie zugute. (kf)