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US-Einzelhandelsverband kritisiert SCO-Forderungen

06.05.2004

Der US-amerikanische Einzelhandelsverband National Retail Federation (RDF) geht gegen SCO in die Offensive. Die Behauptungen des Softwareanbieters, in das Betriebssystem Linux seien urheberrechtlich geschützte eigene Codeteile von Unix System V eingeflossen, entbehrten nach den vorliegenden Informationen jeder Grundlage, erklärte Dave Hogan, Chief Information Officer des NRF. Handelsunternehmen, die das Open-Source-Betriebssystem einsetzen, hätten nichts zu befürchten. Im März hatte SCO unter anderem den Autozubehörhändler Autozone wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen verklagt. Mehr als 20 NRF-Mitglieder hätten Briefe von SCO erhalten, so Hogan weiter. Darin droht das Softwarehaus mit juristischen Konsequenzen, sollten die Unternehmen keine SCO-Lizenz für die Linux-Nutzung erwerben. (wh)