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US-Einzelhandelskette migriert Kassen auf Linux

16.08.2004

Die US-amerikanische Einzelhandelskette Circuit City Stores stellt ihre Kassensysteme in rund 600 Läden von Windows auf Linux um. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die niedrigeren Gesamtbetriebskosten (TCO = Total Cost of Ownership), erklärte Circuit-City-CIO Michael Jones. Vor allem die Aufwendungen für Support und Pflege ließen sich mit dem neuen System um mindestens 30 Prozent verringern. Die Hardware liefert IBM mit seinen "SurePOS-300"-Kassensystemen. Für das Migrationsprojekt greift Circuit City zudem auf den Dienstleister IBM Business Consulting Services zurück. Die rund 12.000 Kassensysteme sollen mit einer Distribution der von Novell aufgekauften Nürnberger Firma Suse Linux arbeiten. Für die Umstellungsarbeiten veranschlagen die IT-Verantwortlichen etwa 18 Monate. (wh)