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US-Behörde warnt vor unsicheren WLANs

18.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine relative laxe Haltung legen US-Behörden beim Thema WLAN-Sicherheit an den Tag. So fand das US-amerikanische Government Accountability Office (GAO) heraus, dass kaum eine Behörde ihre lokalen Funknetze effizient vor unautorisiertem Zugriff schützt.

So haben nach Angaben des GAO neun der 24 wichtigsten Behörden keine Sicherheitsregeln zur Benutzung von WLANs, und die anderen Behörden würden dem Benutzer kaum Hilfe zur sicheren WLAN-Nutzung bieten. Ferner war das GAO bei sechs überprüften Behörden in der Lage, außerhalb des Gebäudes WLAN-Signale zu empfangen und stellte dabei verdächtige Aktivitäten in den Funknetzen fest. In einer anderen Behörde entdeckten die GAO-Inspektoren 90 Notebooks, die so konfiguriert waren, dass sie automatisch nach WLAN-Verbindungen suchten - obwohl sie per Kabel mit dem Netz verbunden waren.

Angesichts dieses fahrlässigen Umgangs mit WLANs appellierte das GAO eindringlich an Behörden und Benutzer, doch die Daten in den Funknetzen zu verschlüsseln, Virtual Private Networks (VPNs) aufzusetzen oder andere Sicherheits-Tools zu verwenden. (hi)

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