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US-Arbeitgeber schnüffeln gern in E-Mails

16.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wie aus einer am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Studie der American Management Association (AMA) hervorgeht, ist die elektronische Überwachung von Angestellten in US-Unternehmen mittlerweile gang und gäbe. 45 Prozent aller Großunternehmen überprüfen E-Mails, Telefonate und Dateien ihrer Mitarbeiter. Dabei ist die Speicherung und Kontrolle von E-Mail-Botschaften mit 27 Prozent die häufigste Maßnahme. Die Zahl von Firmen, die derartige Kontrollen vornehmen, ist in den vergangenen zwei Jahren um zehn Prozent gewachsen. Diese rasante Steigerung resultiert vor allem daraus, daß die Überwachung einfacher und billiger geworden ist. "Die Firmen tun dies, weil die Technik es ihnen erlaubt", erklärte AMA-Direktor Eric Greenberg.