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Update Software pirscht sich in Richtung Breakeven

07.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in Wien ansässige CRM-Spezialist Update Software AG schrieb im ersten Vierteljahr 2003 zwar nach wie vor rote Zahlen, konnte aber immerhin das beste Quartalsergebnis seit seinem Börsengang im Jahr 2000 erzielen: Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf 423.000 Euro zurück. Netto reduzierte das österreichische Unternehmen seinen Fehlbetrag um 39 Prozent von 1,3 Millionen auf knapp 810.000 Euro.

Das Unternehmen profitierte dabei von der im November vergangenen Jahres eingeleiteten, umfangreichen Restrukturierung. So gelang es Update, die Betriebskosten gegenüber dem Vorjahresquartal um 42 Prozent auf 2,57 Millionen Euro zu senken, die Gesamtaufwendungen reduzierten sich um 38 Prozent. Parallel ging allerdings auch der Quartalsumsatz um 27 Prozent von 4,3 Millionen auf 3,1 Millionen Euro zurück.

Trotz des Umsatzrückgangs sieht der neue CEO Thomas Deutschmann sein Unternehmen auf dem richtigen Weg. Er verweist etwa darauf, dass Update die Kosten für Wartung und Service um 23 Prozent gesenkt hat, während die Zahl der langfristigen Wartungsverträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,9 Prozent anstieg. Positives haben die Wiener auch in Sachen Liquidität zu vermelden: Dank des positiven Cashflows erhöhten sich die Barmittel in den ersten drei Monate um 1,4 Millionen auf 4,9 Millionen Euro. Das Management geht nach wie vor davon aus, in der zweiten Jahreshälfte den Break-even zu stemmen. Eine detaillierte Prognosen wagte Update wegen der labilen Wirtschaft allerdings nicht. (mb)