Collaboration-Tools

Unternehmen scheuen Kosten

15.07.2010
Von Tanja Wolff
Die meisten deutschen Unternehmen wollen die virtuelle Teamarbeit ausbauen. Dennoch haben Firmen Bedenken, Collaboration einzuführen.

Um die Teamarbeit stärker zu unterstützen, planen mehr als zwei Drittel der deutschen Firmen Collaboration-Lösungen im kommenden Jahr stärker zu nutzen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Marktforscher Kelton Research, die im Auftrag des Beratungsunternehmens Avanade erstellt wurde. An der Befragung beteiligten sich mehr als 500 Vorstände, Manager und IT-Entscheider.

Bei den Unternehmen wächst das Interesse an neuen Technologien.
Bei den Unternehmen wächst das Interesse an neuen Technologien.

Betriebe fördern die Zusammenarbeit von Mitarbeitern um Kosten zu senken und um die täglichen Aufgaben effizienter zu lösen. Die Studie zeigt: Während IT-Budgets in der Wirtschaftskrise eher geschrumpft sind, ist das Interesse an neuen Technologien wieder gewachsen. So bestätigen 78 Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie offener für Innovationen geworden sind. Mehr als ein Viertel der Betriebe weltweit finden Neuerungen wichtiger, als Kosten zu sparen.

"Die Studie zeigt, dass der tiefste Punkt der Krise überwunden ist; Unternehmen schauen aktiv nach Innovationsmöglichkeiten", sagt Tyson Hartmann, Global Chief Technology Officer bei Avanade. Collaboration-Lösungen seien wichtige Werkzeuge, um die unterschiedlichen Ressourcen zu verbinden.

Das scheinen auch die Befragten so zu sehen. Mehr als zwei Drittel der deutschen Umfrageteilnehmer geben an dass mittels Collaboration die besten Arbeitsresultate erzielt werden. Nur 13 Prozent sagen, dass die Lösungen die Arbeit eher verzögern.

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