Erfolgreich mit dem New Style of Business: Präsentiert von HPE und Intel

Digitale Transformation und Industrie 4.0

Unternehmen ringen noch um eine „Digitale Agenda“

17.11.2015
Mehr als die Hälfte der Unternehmen in der DACH-Region haben noch keine ausformulierte Strategie für die Digitale Transformation. Als größte Hindernisse erweisen sich Sicherheitsfragen, der hohe Investitionsbedarf, das Fehlen von Fachkräften sowie Mängel bei der Aus- und Weiterbildung.

Für die Studie "Digitale Agenda 2020" hat das IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen CSC Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach der gegenwärtigen Umsetzung, Plänen und Strategien im Hinblick auf die Digitale Transformation befragt. Obwohl mehr als zwei Drittel (68 Prozent) glauben, dass die Digitalisierung bereits den Wettbewerb verändert hat, verfügen fast ebenso viele Unternehmen (61 Prozent) bisher noch nicht über ein Strategiepapier, um die Digitalisierung konkret anzugehen.

Eine dezidierter Plan sei aber unverzichtbar, um die Chancen der Digitalisierung nicht ungenutzt vorbeiziehen zu lassen: "Eine Digitale Agenda ist Fundament dafür, mit einer klar definierten Strategie diese revolutionäre Transformation erfolgreich umzusetzen. Im Fokus steht dabei, wie sich mit Hilfe der Digitalisierung Kunden besser bedienen, die Innovationskraft stärken oder Wettbewerbsvorteile erzielen lassen", sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland.

Nach den Ergebnissen der Umfrage ist die Schweiz im Ländervergleich mit der Planungsphase am weitesten fortgeschritten. Knapp jedes zweite Schweizer Unternehmen (48%) hat bereits eine digitale Agenda verabschiedet. In Österreich sind es 42 Prozent und Deutschland 35 Prozent. Aufgeschlüsselt nach dem schon erreichten Reifegrad digitaler Projekte im Wettbewerbsvergleich schätzen sich jedoch die deutschen Firmen am fortschrittlichsten ein. Insgesamt aber halten 68 Prozent der Firmen in der DACH-Region ihren Digitalisierungsgrad im Vergleich zu den Wettbewerbern im Markt für mittelmäßig bis gering.

Datensicherheit beschäftigt Unternehmen

Zudem sieht die Wirtschaft in der digitalen Transformation auch Risiken. Neben der Frage der Datensicherheit bewegt die Unternehmen in der DACH-Region vor allem die Investitionsfrage sowie - auch resultierend aus dem Fehlen von Fachkräften und Mängeln bei der Aus- und Weiterbildung - die zumindest angenommene geringe Verfügbarkeit von externen Partnern für eine Zusammenarbeit. So bemängelt in Österreich etwa knapp jeder Dritte einen Anbietermangel, um in den digitalen Prozess kostengünstig einsteigen zu können.

Die CSC-Studie "Digitale Agenda 2020" wurde von August bis September 2015 in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Befragt wurden 500 Entscheidungsträger aus Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern in der DACH-Region (300 in Deutschland, 100 in Österreich und 100 in der Schweiz).