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Universität von Liverpool verbindet 940 Dell-Server zum Cluster

10.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Physik-Department der Universität von Liverpool hat einen Cluster aus 940 Dell-Servern der Familie "Poweredge" zu einem System verbunden. Die Maschinen arbeiten unter der Linux-Distribution von Red Hat. Der Cluster wird zur Berechnung der Kollision von kleinsten Materieteilchen benutzt. Damit erhoffen sich die Wissenschaftler Aussagen über die Entstehung des Universums. Die Universität will das System auch zu Computing-Grids ausweiten. Ziel ist in diesem Fall, die Verbreitung von Krankheiten festzuhalten, sagte Dell in einer Erklärung.

Zum Preis der Lösung wollten die beiden Partner nichts sagen. Die Universität ließ nur verlauten, dass die Kosten sich im Rahmen ihres ohnehin schmalen Budgets bewegt hätten. Das Komplettsystem soll im Juli seine Arbeit aufnehmen. Es wird dann auch mit 300 PCs und Servern, die jetzt bereits in der Universität in Benutzung sind, gekoppelt. Dell hat bereits Erfahrung mit Clustern und einige bei Firmen und Institutionen installiert. Das größte Projekt führte der Direktvertreiber an der State University of New York in Buffalo durch: Der dortige Cluster besteht aus mehr als 2000 Poweredge-Servern. Auch diese Monstermaschine läuft unter der Linux-Distribution von Red Hat. (jm)