Universelle Docking-Station

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Notebooks sind praktisch. Für unterwegs. Am Arbeitsplatz möchte man doch lieber eine große Tastatur. Und einen Drucker. Und einen Netzwerkanschluss. Docking-Stations gestatten es bekanntlich, ohne viel Strippenziehen einen Nomadenrechner in einen sesshaften Arbeitsplatz-PC zu verwandeln.

Üblicherweise sind diese Geräte an die Rechner eines Herstellers angepasst. Eine universelle Docking-Umgebung bietet die Firma Kensington aus Schorndorf mit dem "Notebook Expansion Dock". Es kommt offiziell Mitte Dezember auf den Markt und soll etwa 100 Euro kosten.

Das Gerät verbindet sich mit einem Notebook per USB-Port (USB 2.0) über ein mitgeliefertes Kabel. An der Rückseite sind ein serieller und paralleler Port, Anschlüsse für 5.1-Surround-Lautsprecher, ein Ethernet-Port, eine Buchse für eine externe Tastatur (PS/2) sowie zwei USB-Ports vorhanden. Es genügt, die Docking-Station mit dem Rechner zu verbinden. Man kann den PC auf dem Gerät ablegen, so dass er leicht schräg steht. Ebenso lässt sich der Laptop durch Abklemmen des Kabels wieder entfernen.

Wer es noch bequemer haben will, kann das 150 Euro teure Docking-System mit Notebook-Halter (siehe Bild erwerben. Er bietet zusätzlich eine Halterung, die das Display des tragbaren Computers zu einem Bildschirm werden lässt. Der Benutzer hat die Möglichkeit, das Display nach seinen Wünschen in der Höhe zu verstellen. Auf diese Weise erspart man sich einen zusätzlichen Bildschirm am Arbeitsplatz, hat aber trotzdem ein Display in Augenhöhe vor sich, was für längeres Arbeiten unabdingbar ist. Der Hersteller hat sich den Mechanismus ("Snug Fit") zum Fixieren des Notebooks patentieren lassen.

Die Docking-Station mit Halterung misst 420 mal 197 Millimeter und wird in Silber oder Schwarz geliefert. Sie arbeitet mit Laptops unter Windows XP zusammen.

CW-Fazit

Die Notebook Docking Station mit Halter macht auch ohne externen Monitor aus einem Laptop einen Desktop.