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United Internet liegt im Plan

25.03.2004

Die Internet-Beteiligungsgesellschaft United Internet AG steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2003 gegenüber 2002 um 30 Prozent auf 415 Millionen Euro. Sonderfaktoren ausgeklammert, stieg der Vorsteuergewinn (Ebt) von 39,4 Millionen auf 64,8 Millionen Euro. Den Nettogewinn pro Aktie verbesserte United Internet von 56 auf 67 Cent. Der Konzern erreichte damit seine eigenen Ziele und konnte auch die Erwartungen der Analysten weitgehend erfüllen. Diese hatten im Schnitt mit einem Pro-forma-Ebt von 62 Millionen bei 418,1 Millionen Euro Umsatz gerechnet. Vorstand und Aufsichtsrat wollen nun auf der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 15 Cent je Aktie vorschlagen.

Wesentlich zu dem Ergebnis beigetragen hat laut Vorstandschef Ralph Dommermuth das Produktgeschäft mit den Kernmarken 1&1, Schlund und Partner und GMX. Hier gelang es United Internet, die Einnahmen gegenüber 2002 von 210,9 Millionen auf 292,8 Millionen Euro zu steigern, der Ebt-Profit erhöhte sich gleichzeitig von 40,9 Millionen auf 62,9 Millionen Euro. Wachstumsmotor im Produktgeschäft waren dabei die kostenpflichtigen Kundenverträge, die im Jahresverlauf 2003 von zirka 2,1 Millionen auf 2,8 Millionen zunahmen. Die Zahl der DSL-Kunden wurde um 350.000 auf 650.000 gesteigert. (mb)