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Unisys zielt mit ES7000 auf IBMs xSeries

05.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unisys hat die Ergebnisse eines Leistungstests für seinen im April auf den Markt gebrachten Server der ES7000-Baureihe "Orion 540" (Computerwoche online berichtete) bekannt gegeben. Im C-Test des TPC (Transaction Processing Performance Council) schafft der Intel-Server rund 181.000 Transaktionen pro Minute, geht aus der Testtabelle des TPC hervor. Für die Prüfung war das Gerät mit 16 Xeon-MP-CPUs bestückt, die jeweils mit 2,0 Gigahertz takten. Der mit der selben Zahl des gleichen Prozessors ausgestattete xSeries-Server "x440" von IBM brachte es im TPC-C-Test nur auf rund 151.000 Transaktionen pro Minute. Außerdem spreche ein Preisvorteil von rund 600.000 Dollar für den ES7000/540, der

für 1,1 Millionen Dollar zu haben sei. IBMs x440 koste dagegen 1,7 Millionen Dollar, so Unisys

Laut Gartner wächst der Markt für Intel-Server schnell. Im Jahr 2002 haben die Hersteller Geräte im Wert von 16,4 Milliarden Dollar abgesetzt. Nach Einschätzung der Marktforscher werden 2003 erstmals mehr Intel- als RISC-Server verkauft. Die Ära der 32-Bit-Systeme werde allerdings bald zu Ende gehen, so die Analysten. So plant IBM bereits einen 16-Prozessor-Itanium-Server. NEC und Hewlett-Packard bereiten sogar 32- beziehungsweise 64-CPU-Systeme auf Basis des 64-Bit-Chips vor. Als Betriebssysteme kommen die 64-Bit-Variante von Windows Server 2003 und 64-Bit-Linux-Systeme in Frage. (lex)