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Unisys plant Linux-Varianten für ES7000 und Clearpath

04.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Entgegen früherer Pläne zieht Unisys Linux-Varianten seiner "ES7000"-Server und "Clearpath"-Mainframes in Erwägung. Wie der britische Nachrichtendienst "Computerwire" unter Berufung auf firmennahe Quellen berichtet, will der Hersteller im kommenden Jahr eine Clearpath-Ausführung, die das Open-Source-Betriebssystem in Partitionen unterstützt, auf den Markt bringen. Die Unisys-Mainframes unterstützen derzeit eine Kombination aus Unisys' OS2200 und MCP-Betriebsystemen sowie Microsofts Windows in Partitionen. Eine Linux-Version des für seine Skalierbarkeit gepriesenen ES7000 soll ebenfalls in Arbeit sein. Dem auf Microsofts "Windows 2000 Datacenter Server" basierenden Intel-Server könnte die Unterstützung des Open-Source-OS zum Durchbruch am Markt verhelfen - nicht zuletzt angesichts vieler Unternehmen, die auf der Suche nach kostengünstigen Alternativen zu den proprietären

Unix-Systemen sind, ihre Investitionen in das firmeninterne Unix-Know-how sowie ihre Applikationen allerdings bewahren wollen. (kf)