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Unilog will 300 Mitarbeiter einstellen

04.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die guten Nachrichten aus der Beraterszene halten an: Nachdem Consulting-Firmen wie Accenture, McKinsey, Cap Gemini und Boston Consulting in den letzten Wochen ihren Bedarf an zusätzlichen Mitarbeitern kundgetan haben, hat sich nun der französische IT-Dienstleister Unilog zu Wort gemeldet. Das Unternehmen sucht in Deutschland 300 Mitarbeiter, wenige Monate nachdem es den Dienstleister Avinci mit seinen 400 Mitarbeitern übernommen hatte. "Mit rund 1100 Mitarbeitern gehören wir nun zu den 15 größten Beratungsgesellschaften in Deutschland", berichtet Rudolf Kuhn, der Mitglied der Avinci-Geschäftsführung war und jetzt in der Chefetage der deutschen Unilog-Niederlassung sitzt. Bis 2008 wolle man zu den zehn größten der Branche zählen. Der Zusammenschluss komme der Strategie vieler Konzerne entgegen, die Zahl ihrer Lieferanten zu reduzieren. Kuhn nennt Fälle, in denen große Unternehmen ihm eindeutig signalisierten, dass sie zwar mit der Leistung seiner Beratungsfirma zufrieden waren, dass aber die neue Politik vorschreibe, künftig nur mit Dienstleistern ab 1000 Mitarbeitern zusammenzuarbeiten.

Die Unilog-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2004 zum 31. Dezember mit 7438 Mitarbeitern einen Umsatz von 657,4 Millionen erzielt, was einem Zuwachs von rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Deutschland konnte der IT-Dienstleister seine Umsatzerlöse um 24,9 Prozent steigern. Bei 97,1 Millionen Euro Umsatz reduzierten die Franzosen die Verluste auf 1,1 Millionen Euro, die noch 2003 5,5 Millionen Euro ausmachten. Grund dafür ist der negative Ergebnisbeitrag des Geschäftsbereichs Training (hk)