CeLS-Zertifizierungsstandard

Unabhängige Tests für 35 Berufsbilder

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Auf der sechsten CeLS (certified by professionals)-Tagung in Neckarsulm beim Systemhaus Bechtle thematisierte der Beirat die Erweiterung des Berufsbildangebotes und die Weiterentwicklung des Zertifizierungsportals.

Quartalsweise treffen sich CIOs, Personaler und Geschäftsführerdeutscher Unternehmen und besprechen den neuen CeLS Standard. Hier werden neue Zertifizierungen beleuchtet, Empfehlungen abgegeben und das Team hinter den CeLS-Zertifizierungen beraten, um weitere Meilensteine und neue Ideen umzusetzen.

Die Teilnehmer der CeLS-Beraitssitzung: v .l.n.r. Isabell Keck (IDG Business Media GmbH), Jürgen Renfer (KUVB), Günter Hilger (GECO AG), Jörg Öynhausen (Bechtle Onsite Services GmbH), Conny Zitelli (GECO Systems GmbH), Prof. Dr. Horst Tisson (Tisson & Company GmbH), Dr. Carsten Witt (akquinet AG)
Die Teilnehmer der CeLS-Beraitssitzung: v .l.n.r. Isabell Keck (IDG Business Media GmbH), Jürgen Renfer (KUVB), Günter Hilger (GECO AG), Jörg Öynhausen (Bechtle Onsite Services GmbH), Conny Zitelli (GECO Systems GmbH), Prof. Dr. Horst Tisson (Tisson & Company GmbH), Dr. Carsten Witt (akquinet AG)
Foto: CeLS

Hintergrund der Beiratssitzungen ist, die kontinuierliche Steigerung der Akzeptanz der Berufsbild-Zertifikate als direkter und anerkannter Nachweis der Eignung in bestimmten Berufen. Dabei ist es besonders wichtig, immer neue Berufsbild-Zertifizierungen online zu stellen, um ein möglichst umfassendes Bild der Jobprofile in der IT-Branche abzubilden.

Neues Konzept der Berufsbildbeschreibungen

Zunächst wurde das neue Konzept der Berufsbildbeschreibungen vorgestellt, welches ein einheitliches Auftreten aller Berufsbilder gewährleisten soll und so den Nutzern des CeLS-Portals einen besseren Überblick über die Inhalte der einzelnen Berufsbilder geben wird. Während der Diskussion wurde besonders herausgearbeitet, dass eine offene Darstellung der Inhalte sehr wichtig für die Erreichbarkeit und Verbreitung der Berufsbilder sei.

Das-CeLS-Entwicklerteam stellte das komplett überholte Portal vor, das nutzerfreundlicher gestaltet wird, um die Community stärker ausbauen zu können. Im Zuge dessen wird von CeLS-Initiator Günter Hilger besonders die Notwendigkeit von Commodity-Themen unter den Berufsbildern herausgestellt.

Testabrufe pro Tag steigen um 262 Prozent

Festgestellt wurde die positive Entwicklung von CeLS in den letzten Monaten. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte das CeLS-Portal einen Anstieg von 262 Prozent an täglichen Testabrufen verzeichnen. Besonders ist hier zu beachten, dass die Abrufrate auf Empfehlung von Unternehmen stetig ansteigt und somit eine immer stärkere Durchdringung der Anerkennung auf Unternehmensseite festzustellen ist.

"Certified by Professionals"

"Certified by Professionals" oder kurz CeLS heißen neue Zertifikate, die IT-Experten für Experten entwickeln. Interessenten können sich für mittlerweile 35 Berufsbilder zertifizieren lassen - vom Mobile Application Developer bis zum Projektleiter/-Manager, um ihre Jobchancen und den eigenen Marktwert zu erhöhen. CeLS entstand auf Initiative des IT-Personaldienstleisters GECO in Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem IDG-Verlag (COMPUTERWOCHE). Geprüft werden alle, für ein IT-Berufsbild wichtigen Fähigkeiten, Fachkenntnisse, Methoden und Soft Skills. Alle Tests sind über www.certbycels.com zu erreichen.

 

Bernd Müller

Besonders ist hier zu beachten, dass die Abrufrate auf Empfehlung von Unternehmen stetig ansteigt. -> Super und dafür soll dann der Prüfling 128 EUR jeweils zahlen. Das ist Abzocke. Wenn die Unternehmen diese Zertifikate empfehlen, dann sollten diese auch die Kosten tragen. So ist das nur Geldmacherei. Glaubt ihr nicht? Dann schaut auf die Seite unter Autorenteam. Da steht als Vorteil Nr. 2 "Wir teilen mit Ihnen Ihre Zertifizierungsumsätze von www.certbycels.com". Also kein Standard schaffen. Wenn dem so wäre, würde man dies anders finanzieren und nicht die Prüflinge dafür bluten lassen.

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