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UMTS-Vergabe in Frankreich weiterhin offen

12.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die französische Regierung muss in diesen Tagen eine schwierige Entscheidung treffen: Soll sie die Staatsfinanzen mit üppigen Gewinnen aus der Versteigerung von vier UMTS-Lizenzen aufbessern oder Carrier und Kunden durch einen sogenannten "Beauty Contest" bei Laune halten? Nachdem sich TK-Unternehmer Martin Bouygues in der Zeitung "Le Monde" bereits massiv gegen eine Auktion mit Horrorpreisen à la Großbritannien ausgesprochen hatte, meldete sich nun auch Jean-Michel Hubert von der Regulierungsbehörde ART mit gleichem Tenor zu Wort. Seiner Meinung nach kann nur die kostenlose Vergabe der Lizenzen für den kommenden Mobilfunkstandard die vom französischen Gesetz geforderten Prinzipien universeller Dienstleistung und Innovation sicher stellen.