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UMTS-Handys werden zum Verkaufsschlager

14.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet dieses Jahr in Westeuropa im Handy-Geschäft mit einem Wachstum von zwölf Prozent. Damit entwickelt sich die Steigerungsrate rückläufig, weil die Analysten für 2004 ein Absatzplus von 19 Prozent ermittelt haben. Für einen Boom sorgten laut IDC im vierten Quartal das Weihnachtsgeschäft sowie erste UMTS-Endgeräte und -Services. Insgesamt wurden in Westeuropa vergangenes Jahr 144 Millionen Mobiltelefone verkauft. Den Marktbeobachtern zufolge entfielen allerdings nur vier Prozent dieser Geräte auf die Kategorie Smartphones. Ihr Anteil soll 2005 auf sechs Prozent anwachsen. Überraschend hoch war im Vergleich zu den Smartphones bereits der Anteil an UMTS-fähigen Mobiltelefonen. Sie verbuchten 2004 bereits sechs Prozent der Verkäufe auf sich und sollen 2005 eine Rate von 13 Prozent erreichen. Enttäuschend ist aus Sicht der IDC-Analysten, dass derzeit fast keine Smartphone UMTS unterstützen. (pg)