Creative Cloud

Umstieg zu Abo-Modell bei Adobe gewinnt an Schwung

18.06.2014
Beim Softwarekonzern Adobe beginnt sich der Umstieg auf ein Abo-Modell auszuzahlen.

Im vergangenen Quartal gab es das erste Umsatzplus in eineinhalb Jahren, und die Zahl der Kunden in den neuen Cloud-Diensten stieg schneller als erwartet. Adobe verkauft seine Programme jetzt als Mietsoftware im Abo statt der früheren Einmalzahlung. Das soll für ein stabileres Geschäft sorgen.

Adobe-Logo an der Nasdaq in New York City
Adobe-Logo an der Nasdaq in New York City
Foto: Adobe

In dem Ende Mai abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal gab es im Jahresvergleich ein Umsatzplus von 5,7 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar. Der Gewinn stieg um knapp 16 Prozent auf 88,5 Millionen Dollar, wie Adobe nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte (PDF-Link).

Die Zahl der Kunden in Adobes Abo-Dienst "Creative-Cloud"-Paket, das unter anderem "Photoshop" enthält, stieg um 464.000. Prognostiziert hatte der Konzern hier 424.000 Neuzugänge. Für die kommenden sechs Monate rechnet Adobe nun mit einer Million neuer Kunden. Dann soll es 3,3 Millionen Abo-Kunden geben - 300.000 mehr als erwartet. (dpa/tc)