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Umsatzrückgang drängt Utimaco weiter ins Minus

16.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sinkende Einnahmen drängten die Utimaco Safeware AG im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/2002 (Ende: 30. September) weiter in die Verlustzone. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres ging der Umsatz von 8,0 Millionen auf 5,9 Millionen Euro zurück. Gleichzeitig stieg der Nettoverlust des auf IT-Sicherheitslösungen spezialisierten Unternehmens von 1,7 Millionen auf 3,9 Millionen Euro. Dabei gelang es der Neuen-Markt-Firma laut Pflichtmitteilung jedoch, ihre operativen Kosten zu reduzieren: Sie fielen im Vergleich zum vorangegangenen vierten Quartal um 21 Prozent von 11,7 Millionen auf 9,2 Millionen Euro. Utimaco macht dafür unter anderem den Mitarbeiterabbau um zehn Prozent auf 342 Angestellte zum 30. September verantwortlich. Die liquiden Mittel nahmen im ersten Quartal um 0,6 Millionen Euro ab und beliefen sich Ende September auf 1,1 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal war das

Barvermögen um 7,9 Millionen Euro gesunken. Das Unternehmen aus Oberursel verfügte nach eigenen Angaben zum 30. September über einen kurzfristigen Forderungsbestand von 9,5 Millionen Euro. Die gesamten Forderungen beliefen sich auf 16,4 Millionen Euro.

Obwohl sich eine gestiegene Sensibilität für IT-Sicherheitslösungen positiv auf das Geschäft auswirke, geht das Unternehmen für das zweite Geschäftsquartal aufgrund der schwachen Konjunkturlage erneut von einem negativen Betriebsergebnis aus.