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Umsatzrückgang bringt Ingram Micro in Verlustzone

31.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Computer-Großhändler Ingram Micro verbuchte im dritten Quartal einen Nettoverlust von 13,3 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie. Vor einem Jahr wiesen die Kalifornier noch einen Reingewinn von 38,9 Millionen Dollar oder 26 Cent pro Anteilschein aus. Gleichzeitig fielen die Einnahmen von 7,56 Milliarden auf 5,83 Milliarden Dollar. Auf Pro-forma-Basis erwirtschaftete Ingram Micro allerdings einen Profit von 5,4 Millionen Dollar oder vier Cent je Anteil und übertraf damit die Analysten-Erwartungen: Laut First Call/Thomson Financial hatte die Wallstreet mit einem Pro-forma-Gewinn von zwei Cent je Aktie gerechnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Firmen suchte Finanzchef Thomas Madden die Schuld für das schlechte Abschneiden nicht vornehmlich in den Folgen der Terroranschlägen vom 11. September. Vielmehr habe die weltweit gesunkene Nachfrage nach Technologieprodukten insgesamt zu einem

Umsatzrückgang von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr geführt. Für das vierte Quartal rechnet Madden mit einem Pro-forma-Gewinn von sechs bis 15 Millionen Dollar. Die Einnahmen sollen bei zwischen 5,7 Milliarden und 6,2 Milliarden Dollar liegen.