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Umsatz- und Gewinneinbruch bei Checkpoint

24.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Umsatz des kalifornischen Softwareanbieters Checkpoint Software Technologies ist im ersten Geschäftsquartal 2002 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 145 Millionen auf 104,6 Millionen Dollar zurückgegangen. Der Nettogewinn sank im Jahresvergleich von 83,6 Millionen auf 63,5 Millionen Dollar.

Der Einbruch kommt nicht unerwartet. Bereits Anfang des Monats hatte Checkpoint seine Prognosen für das erste Quartal im Hinblick auf die allgemeine Investitionszurückhaltung und die schwindende Zahl an Großaufträgen gesenkt (Computerwoche online berichtete). Nach Angaben von Chief Financial Officer (CFO) Eyal Desheh teilen die Kunden ihre Bestellungen zunehmend in kleinere Einheiten auf. Während Aufträge im Wert von mehr als 10.000 Dollar im vierten Quartal noch zu 57 Prozent des Gesamtumsatzes beigetragen hätten, seien es im ersten Quartal nur noch 52 Prozent gewesen.

Gil Shwed, Chairman und Chief Executive Officer (CEO) von Checkpoint, gibt sich dennoch zuversichtlich. Vor allem die auf den Lowend-Bereich spezialisierte Tochtergesellschaft Sofaware Technologies sei erfolgreich. Der Firmenchef geht davon aus, den Gewinn pro Aktie in den kommenden Quartalen kontinuierlich steigern zu können - von 25 Cent im ersten Quartal auf 26 Cent im zweiten und dann 27 bis 28 Cent im dritten Quartal. (sp)