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Umfrage: Europas CIOs investieren 2003 noch verhalten

14.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Investment-Bank Merrill Lynch hat im November und Dezember vergangenen Jahres rund 100 Chief Information Officers in Europa zu ihren Investitionsplänen für 2003 befragt. Deren Budgets liegen demnach im Mittel um 0,8 Prozent höher als die für 2002. Dafür sind die Investitionspläne bereits etwas konkreter als bei den Fragerunden in den Vorquartalen.

Eine Mehrheit von 43 Prozent will in diesem Jahr für Software gleich viel ausgeben wie in den vergangenen zwölf Monaten. 36 Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, sie würden zuvorderst in neue Hardware investieren. Nur noch 41 Prozent der Teilnehmen erklärten, sie hätte ihre IT-Dienstleister in den vergangenen sechs Monaten noch im Preis drücken können (drei Monate vorher gaben dies noch 58 Prozent an). Immerhin 46 Prozent machen sich noch Hoffnung auf günstigere Preise für ihre Software-Wartungsverträge. 42 Prozent der Befragten schließlich haben keinerlei Pläne, größere Bereiche outzusourcen. Merill Lynch deutet dies als Trend, IT wieder verstärkt in-house zu betreiben. (tc)