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Über 40 Millionen Japaner nutzen Web-fähige Handys

11.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Meldung der Telecommunications Carriers Association (TCA), Tokio, hat die Anzahl der Verträge für Internet-fähige Handys in Japan im Juni die 40-Millionengrenze überschritten. Der populärste Dienst im Land der aufgehenden Sonne ist dabei NTT DoCoMos I-Mode mit 25 Millionen Kunden, gefolgt vom Ezweb-Service der Au- und Tu-Ka-Gruppe mit 7,6 Millionen sowie dem J-Sky-Service von J-Phone Communications mit 7,0 Millionen Abonnenten.

Gleichzeitig stieg im Juni die Anzahl von Handy-Verträgen in Nippon auf knapp unter 70 Millionen. Auch hier dominiert NTT DoCoMo mit knapp 60 Prozent Marktanteil, gefolgt von Au (18,2 Prozent) und J-Phone (16,6 Prozent). Laut TCA nimmt der Anteil der Internet-fähigen Handys im Vergleich zu normalen Mobiltelefonen schneller zu, da viele Nutzer ihre Geräte aktualisieren. Als Resultat sank im vergangenen Monat die Menge der Abonnements für das Personal Handyphone System (PHS), einem kostengünstigen Mobilfunkstandard, der Übertragungsraten von bis zu 32 Kilobits pro Sekunde bietet, um 0,3 Prozent auf 5,8 Millionen.