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UDDI bekommt Rückenwind

16.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der neue Web-Standard UDDI (Universal Description, Discovery and Integration), der einmal "Gelbe Seiten" mit Unternehmensinformation im Netz ermöglichen soll, hat gestern mächtig Rückenwind bekommen. Gleich 25 Unternehmen - eine ungewöhnlich hohe Zahl - haben beim World Wide Web Consortium (W3C) den Entwurf einer XML-basierten (Extensible Markup Language) Sprache zur Beschreibung von Unternehmensdienstleistungen im Internet eingereicht.

Zu den offiziellen Unterzeichnern des WSDL-Vorschlags (Web Services Description Language) gehören neben den UDDI-Urhebern Microsoft, IBM und Ariba auch Bea Systems, Hewlett-Packard, Oracle und Iona. Sun findet sich seltsamerweise nicht auf der Liste, obwohl die McNealy-Company WSDL nach eigenen Angaben ebenfalls unterstützt. "WSDL ist eine gute Sache", so eine Sun-Sprecherin.