Linux goes Cloud

Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat Server im Test

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Die neueste Version des Ubuntu-Linux-Servers bringt viele zusätzliche Funktionen, beispielsweise für das Cloud Computing.
Die neue Version von Ubuntu-Server steht in den Startlöchern.
Die neue Version von Ubuntu-Server steht in den Startlöchern.

Pünktlich zum 10. Oktober 2010 haben die Ubuntu-Entwickler Version 10.10 mit Codenamen Maverick Meerkat auf den Markt gebracht. In der Vergangenheit wurde die .10-Ausgabe immer Ende Oktober veröffentlicht. Aber das diesjährige Datum mit den vielen Zehnern war für Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth wohl doch eine zu große Verlockung, sodass das Linux-Betriebssystem einige Wochen früher veröffentlicht wurde.

Die COMPUTERWOCHE hat einen ersten Blick auf die Server-Ausgabe geworfen und stellt in diesem Artikel die Neuerungen und Änderungen vor. Darüber hinaus gibt es einige wertvolle Tipps für Neulinge des Ubuntu-Server-Sektors. Es sollte gleich zu Anfang erwähnt sein, dass es sich bei Maverick nicht um eine so genannte LTS-Ausgabe (Long Term Support oder Langzeitunterstützung) handelt. Das bedeutet, dass es für die Desktop- und Server-Variante lediglich 18 Monate lang offizielle Unterstützung und Updates gibt. Die ältere Ubuntu-Version Lucid Lynx hingegen ist eine LTS-Variante. Hier unterstützen die Entwickler die Desktop-Ausgabe drei und die Server-Version sogar fünf Jahre lang.